Kolummne 2015

Winter 2015

winter2015 01 Es gibt nur zwei Arten sein Leben zu leben:
Entweder so, als gäbe es keine Wunder,
oder so, als wäre alles ein Wunder.
Albert Einstein

 

Liebe Gartenfreunde,

winter2015 02bestimmt können Sie auf eindrucksvolle Momente und besondere Erlebnisse
in diesem Jahr zurück blicken,
etwas das Sie als echte Bereicherung empfinden  -  
vielleicht unvergesslich für Sie sogar.

Menschen, die mit Pflanzen und Gärten zu tun haben können diese kleine Momente
erkennen und bereichern oft den ganzen Tag.
Diese schöne Bereicherung und Bescherung von unvergesslichen Augenblicken
wünscht Ihnen das Team der offenen Gartenpforte.

    Anette Deterding
    Marlis Kerkhoff
    Ellen Lucht-Mehlert
    Heide Schreiber
    Martha Benthin-Potrzebowski
    Beate Barth

Eine schöne Adventszeit und gesegnete Weihnachten
und kommen Sie gut beschwingt ins neue Jahr 2016.

 

Herbstzeit 2015

herbst2015 001 Die Aussicht auf vier mehr oder weniger kalte, trübe Monate soll mich nun begeistern !
Ist es die Zeit schlechte Laune zu bekommen -  wenn sich der Sommer langsam verabschiedet ?

Nein !!!!!!!!!!!!!!!!

Ich freue mich auf den Herbst und auf das ,was danach kommt.
Das liegt besonders daran, zu wissen  -  zu Hause ist Kerzenzeit  -  Gemütlichkeit.
Draußen fällt das Laub, die Äpfel sind geerntet und die Blumenzwiebeln für die Frühjahrsblüte
sind gepflanzt.

Die Natur lädt ein zum Pflücken und Sammeln.
Jetzt trägt unsere Kreativität seine Früchte.

herbst2015 1

 

........und wann sammeln Sie die wunderbaren Schätze des Herbstes und binden einen Kranz?

Liebe Grüße Ihre
Beate Barth                          Herbst 2015

Sommerzeit - Rosenzeit 2015

La vie en rose

sommer2015 01

…......auf Rosen gebettet......

rosige Zeiten – eine traumhafte Rosenblühte dieses Jahr !!!!!
…......das hat was mit Glück zu tun, ein fast berauschendes Glück – kaum fassbar
und ...ach wie gerne möchte man es festhalten.!!
Den Duft der Rosen, das bezaubernde Bild des Rosengartens.
Rosen zum Verlieben !

So ging es auch Kaiserin Josefine, der Gattin von Napoleon. Sie war fasziniert
von den vielfältigen Sorten und begann Rosen zu sammeln.
Sie ließ sich die Blüten – Schönheiten aus aller Welt mitbringen.
Als Sie 1814 starb wuchsen in ihrem Rosengarten bei Schloss Malmaison nahe
Paris etwa 250 Sorten – alle die damals bekannt waren.
(Heute gibt es mehr als 30.000 registrierte Rosensorten )

In Erinnerung an Kaiserin Josefine wurde 1843 die Sorte

Souvenir de la Malmaison

des Züchters Bèluze eingeführt.
2010 habe ich Malmaison besucht. Das Schloss erinnert an Sie – wunderschöne, im Detail gemalte Rosenbordüre in ihrem Schlafzimmer, gut erhaltenes Rosengeschirr – Rosenträume
in allen Räumen wohin man blickt – man spürt nach 200 Jahren noch ihr Flair.

Aber ihr Lebenswerk – der Rosengarten – existiert nur noch mit ein paar traurig
ausschauenden Rosenstöcken  (namentlich nicht benannt).
Der Garten war mit ihr gestorben.
Ich war richtig traurig.
Souvenir de la Malmaison und Chapeau de Napoleon leben in meinem Garten weiter !

auf die Rose, die Liebe, das Leben – und all die Schönheit die uns die Rosen in
diesem Frühsommer geben.

 

Einen kleinen Hauch davon möchte ich Ihnen durch diesen Bericht vermitteln.
Rosige Zeiten und einen wundervollen Sommer.

Ihre Beate Barth                     Sommer 2015

 

Frühling 2015

narzisse

„let the sunshine in“

so hieß es vor 45 Jahren im Hippie-Musical Hair.

Ja, aber wo bleibt die Sonne ?
Der März ist kalt, der Osterhase musste im April bei Minustemperaturen morgens
über die Wiesen hoppeln.
Um den Sonnenschein in unseren Herzen leuchten zu lassen genießen wir die Wirkung
zur Zeit der Frühlingsboten in unseren Gärten.
Osterglocken, Narzissen, gelbe Primelchen und das Scharbockskraut leuchten um die Wette.

Welche Fülle in der Natur und im Garten. Herrlich wie sich alles so prachtvoll entwickelt.
Schön ist auch, das die Abende wieder heller werden.
Abends im Garten zu arbeiten – ich liebe diese Stille.

Ja, die Kunst im Frühlingsgarten besteht im Besonderen darin die „Anfälle von hektischem
Aktionismus“ in langsame Bahnen zu lenken.

„Wenn du es eilig hast  -  gehe langsam“.

So heißt nicht von ungefähr ein altes chinesisches Sprichwort.
Eine genussreiche Frühlingszeit allen Gartenenthusiasten

Ihre Beate Barth
Das Team der Gartenpforte.

Liebe Gartenfreunde,

die letzten leckeren Weihnachtskekse sind aufgeknabbert und nun zählen wir schon die Tage,
bis die ersten Osterglocken sich im Frühlingswind wiegen.

Schneeglöckchen, Krokusse und Winterlinge begrüßen unsere Gartensaison.
Die Zeit scheint dahin zu fliegen, doch tatsächlich geht sie wie immer ihren Gang.
Unsere Gartenplanung erquickt unsere Sinne und der Buchsbaumverfall in unseren Gärten
lässt uns erstarren.

Hier gerade liegt die Kunst für unser neues Gartenjahr -
den Kopf nicht hängen lassen, das Schöne und Positive in unseren Gärten zu sehen -
und zu sagen – wir machen das Beste daraus.

Am Ende des Jahres werden wir nicht wissen, wo die Zeit geblieben ist, sondern überrascht
sein, wie viel Schönes der Garten und die Natur zu bieten hat,
wenn man Sie nur mit wachen Augen wahrnimmt.

Ein reichhaltiges Gartenjahr.

Das Team der offenen Gartenpforte
ihre Beate Barth